Lancia Fulvia 1.3S von 1971


Restaurationsbeschrieb

Motor und Getriebe

Der Motor war bei Anlieferung des Fahrzeugs funktionstüchtig und hatte 94'000km absolviert. Da das Fahrzeug längere Zeit gestanden hatte, haben wir den Motor trotzdem revidiert und sämtliche Betriebsflüssigkeiten wurden gewechselt. Der Vergasser wurde revidiert und durch uns neu eingestellt.

Fahrwerk

Die Bremsanlage wies im Bereich des Hauptbremszylinders als auch bei den Bremszangen Standschäden auf, so dass wir sie komplett überholen mussten. Dabei wurden auch die Bremsscheiben ersetzt, die Bremstrommeln hinten überdreht und alle Bremsbeläge ausgetauscht. Wir konnten zu diesem Fahrzeug sogar die originalen und seltenen Aluminiumfelgen beschaffen und die neuen Reifen gleich darauf aufziehen.

Elektrik

Die Elektrik bzw. die Kabelbäume befanden sich in funktionierendem Zustand. Punktuell wurde eine Steckverbindung neu gekrimpt.

Carrosserie

Die Carrosserie des Fahrzeugs befand sich auf den ersten Blick in einem guten Zustand. Zur Zulassung als Veteranenfahrzeug darf sich jedoch kein Tektil auf dem Unterboden befinden. Beim Abtragen des Unterbodenschutzes kam dann der effektive Zustand ans Tageslicht. Die ganze Bodenblechgruppe musste ausgetauscht werden. Dazu wurde das Fahrzeug auf unser Drehgestell gespannt und die Bodenbleche ausgetauscht.

Wir konnten die schwereren Blechtüren durch leichtere Aluminiumtüren aus dem Ende der zweiten Serie beschaffen und anbringen.

Malerei

Dieses Fahrzeug wurde im Bereich des Unterbodens, der Türen, der Motorhaube und des Heckdeckels im Originalfarbton neu gemalt.

Innenraum

In Italien konnte zu diesem Fahrzeug ein komplettes Interieur beschafft und eingebaut werden.

Das Fahrzeug konnte durch uns am 18. April 2019 auf dem Strassenverkehrsamt Bern veteranengeprüft werden.